Freunde der Serviten Amici dei Servi di Maria
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Ostmission

„Ihr Serviten seid wie ein alter Ölbaum. Er scheint tot zu sein und bringt doch immer wieder neue Zweige hervor.“ Papst Paul VI.

Die „Ostmission“ des Servitenordens und ihr Informationsblatt „Ratolest":

 

Mit 1. September 1994 wurde ich als Prior in unser Kloster Gratzen (Nove Hrady) berufen, um in Südböhmen nicht nur das Servitenkloster wieder instand zu setzen, sondern auch das Klosterleben zu erneuern. Nachdem dies weithin gelungen war, kam ich nach Südmähren als Pfarradministrator in den Wallfahrtsort Hluboké Mašůvky. Dort konnte ich drei Jahre tätig sein und auch das Charisma des Servitenordens (zB. Verehrung Mariens)  verstärken. Als ich mich dann am 31. August 2003 von dort verabschiedete, um als Prior in das Servitenkloster in Wien zu übersiedeln, schien die servitanische Präsenz  wieder abzusterben.

 

Wie recht hatte jedoch Papst Paul VI. mit seiner Ansprache an die Serviten, wenn er sagte: „Ihr Serviten seid wie ein alter Ölbaum. Er scheint tot zu sein und bringt doch immer wieder neue Zweige hervor.“ Schon  ein Monat nach meinem Abschied von Hluboké Mašůvky, wo ich noch zum Ehrenbürger gewählt worden war,  wurde das erste Informationsblatt von „ratolest“ (Zweig) durch den neu gegründeten Verein „Institut für christliche Kultur“ an die Mitglieder der servitanischen Bruderschaft und die tschechischen Wallfahrer ausgeteilt.

 

Sowohl die Wallfahrer aus Osterreich als auch die Laiengruppe im Institut sind bis heute der servitanischen Idee treu geblieben und bilden den Grundstock unserer Mission in Tschechien.

Es lässt sich noch aus den verschiedenen tschechischen Ausgaben von „ratolest“ nachlesen, welche Formen diese Mission angenommen hat. Ich habe für jede der 56 Ausgaben  nur ein kurzes geistliches Vorwort geschrieben, das dann auf Tschechisch übersetzt wurde. Einige Texte  können Sie in der Homepage finden.  Dass in diesen teilweise sehr schwierigen Jahren der Zweig nicht vertrocknet ist, ist nur durch das Wirken des Heiligen Geistes zusammen mit vielen Betern, Helfern und Freunden erklärbar.

 

Ich werde deshalb in Zukunft mein Vorwort auch in der Homepage zugänglich machen. Die tschechische Ausgabe ist ohnehin in einem eigenen Link zu finden. Möge die „Ostmission“, die mir von der Tiroler Servitenprovinz anvertraut wurde, weiterhin wachsen und reifen.

 

P. Gerhard M. Walder OSM

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