Freunde der Serviten Amici dei Servi di Maria
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Ratolest Februar 2017

Liebe Wallfahrer, liebe Freunde der Serviten!

 

          Der Monat  Februar beginnt liturgisch mit Christus, dem „Licht“ der Welt. 40 Tage nach der Geburt wird Jesus von seinen Eltern in den Tempel nach Jerusalem getragen, um ihr Kind dem Herrn zu weihen (Lk 2, 22). In der Ostkirche wurde der 2. Februar als Fest der „Begegnung des Herrn“ verstanden: Der Messias kommt in seinen Tempel und begegnet dem Gottesvolk des Alten Bundes, vertreten durch Simeon und Hanna. Im Westen wurde es mehr als Marienfest gefeiert. Die Kerzenweihe und die Lichterprozession kamen  später dazu. Das Fest der Darstellung des Herrn bildet den Abschluss des Weihnachtsfestkreises.

          Es ist einmalig, wie dieses Fest der Begegnung in der Pfarre Hluboké Mašůvky schon seit 15 Jahren gefeiert wird:  Zu Beginn der Monatswallfahrt am ersten Samstag im Februar wird das Jesuskind aus der Krippe in der Lourdes-Grotte in Prozession hinauf zur Wallfahrtkirche getragen und dort werden Maria und Josef von Simeon und Hanna begrüßt mit den berührenden Texten aus dem Lukasevangelium. Anschließend wird der freudenreiche Rosenkranz gebetet und es beginnt die hl. Messe. Den Abschluss bildet  die eucharistische Anbetung, bei der die Anliegen zahlreicher Wallfahrer in Form von Fürbitten genannt werden. Es ist wohl kein Zufall, dass an dieser Wallfahrtskirche der erste Samstag im Februar besonders gefeiert wird. Die Kirche ist Maria geweiht, viele Wallfahrer kommen aus nah und fern, es ist auch die Zeit der Neuorientierung und der Vorbereitung auf ein gutes neues Jahr, die Sonne hat wieder mehr Kraft.

       Daher ist es angebracht, Gott und auch den Mitmenschen zu danken für das Geschenk des Lebens, für das Geschenk des Glaubens und der christlichen Gemeinschaft, für Christus, der uns und für die ganze Welt Heiland und Bruder geworden ist. Heute bittet auch der „ratolest“ um ein Echo, eine Antwort auf die Einladungen zu den verschiedenen Wallfahrten und  nach Möglichkeit  zu Mitarbeit und Unterstützung  im Institut für christliche Kultur.

         Gottes Segen und einen besonderen Schutz Mariens auf allen Wegen

Ihr P. Gerhard

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