Freunde der Serviten Amici dei Servi di Maria
Freunde der ServitenAmici dei Servi di Maria

Ratolest März 2016

Liebe Wallfahrer und Freunde!

 

Wir sind gemeinsam unterwegs zum Höhepunkt der christlichen Botschaft: der Feier des Osterfestes. Christus, die Mutter Maria, die Apostel und unsere Schwestern und Brüder in der ganzen Welt sind mit uns auf dem Weg. Gestärkt durch die Sakramente und durch die gegenseitige Liebe hoffen wir, das Ziel zu erreichen, auch wenn der Weg manchmal auch ein Kreuzweg ist und viele Opfer abverlangt. Das Ziel der Auferstehung und die Fülle des Lebens, die uns erwartet, lohnen jede Mühe.

Papst Franziskus hat gebeten, dass in diesem Heiligen Jahr besonders die Werke der Barmherzigkeit zum Thema gemacht werden. Da kam uns im Institut für christliche Kultur die Idee, unsere Stationen der geistlichen und leiblichen Werke der Barmherzigkeit wieder aus dem Depot zu holen, und einen Platz zu suchen, wo sie neu aufgestellt werden könnten. Bedriska Znojemska hat die 2x7 Bilder für uns gemalt und auch einen passenden Text dazu geschrieben. Ein Architekt aus Prag  hat dafür sieben Säulen aus Holz entworfen, wo die Bilder beidseitig hineingestellt werden können. Seit das Kloster in Hradiste keinen geeigneten Platz mehr dafür hatte, suchen wir einen neuen Platz für diese wunderschönen Stationen.  In Hluboke Masuvky gibt es schon den Weg der sieben Schmerzen Mariens, ebenfalls von Bedriska Znojemska gemalt und von tüchtigen Helfern im Sept. 2001 errichtet. Wir laden schon jetzt ein, diese „via matris“ zu besuchen und im Herbst wieder gemeinsam eine abendliche Prozession dorthin zu halten.  Der neue Standort für die sieben Stationen der Barmherzigkeit wird im Garten des  großen Pflegeheims  in Velky Ujesd in Trebelovice bei Mährisch Budweis sein. Was die barmherzigen Schwestern des dritten Ordens des hl. Franziskus mit ihren zahlreichen Angestellten hier leisten, entspricht konkret den 14 Werken der Barmherzigkeit. Jesus sagt: “Was ihr dem geringsten meiner Brüder tut, das habt ihr mir getan“.  So kann die Arbeit des Personals (60 Personen) und die kleine Gemeinschaft von 7  Schwestern gemeinsam mit mehr als hundert Patienten zu einer Quelle der christlichen Liebe werden. Am Muttertag  (8. Mai 2016) soll der Platz der Werke der Barmherzigkeit eingeweiht werden. Niemand kann diese Werke der Barmherzigkeit besser anwenden als die Mütter mit ihren Kindern. Es soll ein Fest werden für Klein und Groß, gesunde und kranke, gläubige und ungläubige Menschen.  Noch ist viel zu tun,  aber die Vorbereitung hat schon begonnen und damit auch die Hoffnung auf ein gutes Gelingen. Die hl. Maria, unsere himmlische Mutter, möge uns beschützen und alle segnen, die mithelfen durch Gebet, Unterstützung und manuelle Arbeit. Es könnte damit auch ein Zeichen sein für unsere Diözese und ein Beitrag zum hl. Jahr der Barmherzigkeit.

Gnadenreiche Fastenzeit und frohe Ostern wünscht Ihnen in dankbarer Verbundenheit

                                                                                           Ihr P. Gerhard Walder,

Servit und geistlicher Mitarbeiter in Hl. Masuvky

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