Freunde der Serviten Amici dei Servi di Maria
Freunde der ServitenAmici dei Servi di Maria

Ratolest September 2015

Liebe Wallfahrer und Freunde der servitanischen Familie!

 

Jeden ersten Samstag im Monat kommen viele Gläubige aus Mähren und auch aus Österreich nach Hl. Masuvky  um zu beten und Gottesdienst zu feiern. Der Herz-Maria-Samstag ist  ein beliebter Wallfahrtstag. Im Monat September begegnen wir der Schmerzensmutter Maria und wir glauben, dass sie auch unsere Sorgen und Anliegen versteht, weil auch sie in ihrem Leben nicht nur schöne, sondern auch viele schwere Stunden erlebt hat. Ihre mütterliche Sorge  tröstet,  stärkt  und ermutigt  auch uns, an der Hand der Mutter Maria ihrem göttlichen Sohn Jesus Christus zu nachzufolgen.

 

An der Straße von Primetice nach Hl. Masuvky stehen sieben Bildstöcke mit den Bildern der sieben Freuden Mariens. Ein dankbarer Wallfahrer soll sie nach seiner Heilung errichtet haben. Wenige aber wissen, dass es auch den Weg der Schmerzensmutter Maria im heiligen Bezirk der Wallfahrtskirche gibt. Von der Statue der weinenden Maria von Lasalette zweigt die Via Matris  in Richtung des Denkmals der Befreiung am Ende des zweiten Weltkrieges ab. Es ist zahlreichen Familien und Gemeindevertretern zu danken, dass dieser Gedenkweg entstanden ist. Der Transport der Steine aus Tassovice und die Maurerarbeiten an den sieben Säulen, die Arbeiten am  Fundament und am  Weg, die Spenden für die sieben Bilder , welche die akad. Malerin Bedriska Znojemska dafür gemalt hatte, sind ein richtiges Gemeinschaftswerk der Bevölkerung.

 

Unvergessen bleibt der Tag der Einweihung dieses Gedenkweges. Am Vorabend des Schmerzensfestes  (21. Sept. 2001) versammelten sich damals zahlreiche Gläubigen in der Wallfahrtskirche und eröffneten dann in einer großen  Prozession  den neuen Wallfahrtsweg. Kinder mit Blumenkörbchen, Ministranten, die Bläsergruppe, Dechant Bartos, Altdechant und Pfarrer Ludwig Tichy und der neue Pfarrer P. Gerhard M. Walder hatten sich auf den Weg gemacht. Unerwartet kam es zu einem starken Gewitter mit Regen und Sturm. Was wird wohl mit dem Altar und den Messbüchern geschehen, das wir schon für die Konzelebration vorbereitet hatten? Von Station zu Station setzte sich die Prozession fort. Als wir dann bei der siebten Station ankamen, hörte das Gewitter plötzlich wieder auf. Über dem Altar hatten kluge Männer inzwischen rasch ein  Zelt aufgestellt und der Dankgottesdienst konnte beginnen.

 

Inzwischen sind bereits 14 Jahre vergangen.  Das Triduum der Schmerzensmutter wird heuer am Freitag, 18. Sept. mit der Abendmesse und der anschließenden Prozession über die via matris bis zum Denkmal der Befreiung von Krieg, Verfolgung und Vertreibung beginnen. Alle sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

 Ihr P. Gerhard M. Walder

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