Freunde der Serviten Amici dei Servi di Maria
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Raolest Februar 2020

Liebe Wallfahrer und Freunde der Serviten!

 

Ich darf Ihnen an jedem ersten Samstag im Monat einen Gruß mit einem geistlichen Wort senden und freue mich, mit Ihnen in Verbindung zu bleiben. Sie sind als Wallfahrer nach Hluboke Masuvky gekommen  oder Sie haben den "ratolest“ mit der Post oder als Mail vom Institut für christliche Kultur erhalten. Möge dieser kleine Beitrag unseren Leserkreis näher zusammenführen.

 

Die Faschingszeit  vor dem Beginn der Fastenzeit soll beitragen, dass sich Menschen für einander öffnen und etwas von der Freude erfahren, die uns Christen prägen soll. Die Botschaft Jesu im Evangelium bedeutet „frohe Botschaft“ und wer in der Hl. Schrift liest wird immer wieder Licht und Freude aufleuchten sehen. Auch hinter den Wolken scheint die Sonne. Selbst Regen und Sturm können uns die Freude nicht nehmen,  denn wir vertrauen dem Wort Gottes, dass er immer bei uns sein wird in guten und in schweren Tagen. Wer also die Quelle der Freude sucht, möge die Heilige Schrift (Bibel) oder wenigstens eines der vier Evangelien aufschlagen und darin blättern um zu erfahren, was die wahre Freude ist.

 

Wer Papst Franziskus begegnet ist oft überrascht, wie viel Mut, Vertrauen und Liebe dieser 83 jährige Mann ausstrahlt, obwohl auch er  nicht nur Schönes, sondern auch die Grenzen der Gesundheit, das Leiden der Armen und die Verfolgung der Christen in weiten Teilen der Welt kennt und teilt. Franziskus meditiert täglich schon früh am Morgen Texte aus der Hl. Schrift und beginnt den Tag mit Gebet und der Feier der hl. Messe. Hier ist für ihn die Quelle der Kraft für den ganzen Tag und man kann nur staunen und sich freuen, dass der Papst schon so lange ein gutes Beispiel und Vorbild für seine Brüder und Schwestern geworden ist.

 

Auch wir wollen die Hl. Schrift als unser Buch (Bibel) wieder öfters zur Hand nehmen  und darin die Freude (Evangelium) in unserem Leben neu bestärken. Papst Franziskus spricht aus Erfahrung. Ohne das Wort Gottes zu leben und daraus neue Kraft zu schöpfen für den Alltag, könnte niemand, auch der Papst nicht, ein glücklicher Mensch sein. Die Last des Lebens würde uns erdrücken, weil auch wir ohne Freude und Hoffnung nicht an die Zukunft glauben können. Jesus sagt es deutlich zu seinen Jüngern, dass er gekommen ist  um zu retten und uns zu erlösen, damit wir das Leben in Fülle erhalten. Die Christen sollen nicht mit traurigen Gesichtern eine Begräbnisprozession bilden, sondern in der Hoffnung auf die Begegnung mit dem vom Tode erstandenen Herrn ihren Weg gehen.

 

Das Ziel des Lebens  ist nicht der Tod, sondern die Auferstehung zum ewigen Leben. Diese Erfahrung können wir nicht nur heute, sondern auch morgen erleben.

 

Also, freuen wir uns, denn der Herr ist nahe.  

Ihr Pater Gerhard M. 

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