Freunde der Serviten Amici dei Servi di Maria
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Ratolest November 2018

Liebe Freunde und Leser von ratolest!

 

Das Wort ratolest (Zweig) ist ein Name für die Zukunft der Ordensfamilie der Serviten. Der inzwischen heilig  gesprochene Papst Paul VI. hat dieses Bild vom alten Ölbaum, der  immer wieder neue Zweige hervorbringt, bei seiner Ansprache an die Teilnehmer des Generalkapitels in Rom verwendet. Es macht Mut und Vertrauen,  die Lebenszeichen der Serviten besonders in den Laiengemeinschaften zu sehen und zu pflegen, damit sie wachsen und zu blühen beginnen.

 

Im Monat November feiern wir zunächst die Heiligen der Kirche, um sie zugleich auch für unsere Verstorbenen um ihre Fürsprache anzurufen. Dieser große Ölbaum der Kirche mit seinen Zweigen in der ganzen Welt stärkt auch unser Vertrauen, dass auch wir zu diesem Lebensbaum gehören, der uns das ewige Leben vermitteln wird. Gott selbst ist Mensch geworden in seinem Sohn Jesus Christus, er hat sich für uns hingegeben bis zum Tode am Kreuze, damit wir mit ihm aus dem Grabe auferstehen können. Wir stehen in diesen Tagen bei den Gräbern unserer lieben Verstorbenen. Viele Fragen und Tränen sind der Ausdruck unserer Trauer. Die Grabsteine haben das Kreuz oder das Bild des auferstandenen Christus als Zeichen, dass wir Christen an die Auferstehung unserer Verstorbenen glauben und uns selber auch schon zu Lebzeiten mit Christus verbunden wissen.

 

Die hl. Sakramente bringen unser Leben mit Christus in Verbindung. Schon in der Taufe werden wir zu Kindern Gottes erwählt, die Firmung salbt uns zum Apostel, in der Eucharistie nehmen wir Platz am Tische des lebendigen Christus und seiner Gemeinde, im Bußsakrament heilt uns der gute Hirte und bringt Versöhnung mit Gott und den Mitmenschen. Selbst wenn wir krank sind, betet für uns in der Krankensalbung und dem Ablass das ganze Volk Gottes um Hilfe und Heilung. So können wir verstehen, dass wir für das Leben und nicht für den Tod geboren wurden.

 

Dieser Glaube ist das Licht für die Welt und auch unser Auftrag als Christen unserer Tage. Viel Mut und Hoffnung für uns alle.

 

Euer P. Gerhard M. Walder OSM

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